Botanisches

Der Eingang zum Park ist auf der linken Seite unterhalb des Hauptweges, an dem Sie parken werden. Folgen Sie dem Weg und stoßen Sie Ihren Kopf nicht am riesigen Podpcarpus salignus (Maniu) aus Chile. Zwei große Paulownia (Blauglockenbäume) befinden sich auf der linken Seite. Rechts hinter einem Ginkgobaum stand bis vor kurzem das zweitgrößte Exemplar einer Buche in England; leider ist sie umgefallen. Kurz nach einem aufrechtstehendem Stein und einer hohen Zypresse halten Sie sich bitte links. Auf der rechten Seite können Sie dann den Rhododendron 'Penjerrick Cream' bewundern, der hier gezüchtet wurde. Daneben befindet sich ein Japanischer Fächerahorn (Acer osakazuki). Danach gehen Sie an einer Lichtung mit Australischen Baumfarnen, Glockenhyazinthen, wildem Knoblauch und vielen Wildblumen vorbei, an deren Ende sich eine große Magnolia campbelli befindet. Den verdrehten Stamm eines Berglorbeer (Kalmia latifolia) kann man links entdecken. Der hochaufgeschossene Strauch etwa fünf Meter vom Weg entfernt ist eine Hoheria mit kleinen weißen Blüten. Dahinter sieht man eine besonders hohe Laurelia serrata aus Chile. Diese Art wurde 1914 zum ersten Mal in England eingeführt. Die Blätter dieser Pflanze duften, wenn sie zerrieben werden. Bleiben Sie auf diesem Weg.

Am tiefsten Punkt dieses Teils des Parks, gleich hinter der Magnolia wilsonii, erreichen Sie einen riesigen Taschentuchbaum (China). Ihm gegenüber steht ein besonders schönes Exemplar einer Rotbuche. Gehen Sie unter dem Rhododendron loderi 'Pink Diamond' hindurch. Danach sehen Sie eine Magnolia stellata mit Rippenfarnen. Am Fuße der Wiese thront ein großer Mammutbaum (Californian Redwood Tree). Rechts von der Brücke liegt eine runde Hirnkoralle, die angeblich von Kapitän Fitzroy nach England gebracht wurde, dem Kapitän der 'Beagle', Charles Darwins Schiff.

Bitte laufen Sie vorsichtig über die Brücke, wenn es nass ist, da man leicht ausrutschen kann. Halten Sie sich danach links, und Sie kommen auf eine Art Rundweg, der Sie in ca. zwanzig Minuten durch diesen Teil des Parks führt. Dies ist der wildere, dschungelartige Teil mit vier Teichen, Bächen und Feuchtgebieten. Bambusse, Baumfarne, Farne und Gunnera (Mammutblatt) dominieren hier. Im August und September können Sie sich an einem Meer von Hortensien erfreuen.

Wenn Sie auf Ihrem Rückweg wieder über die Brücke laufen, gehen Sie bergauf Richtung Haus. Sie kommen dann rechterhand an einem stattlichen Exemplar des Rhododendron loderi 'King George' vorbei. Die Wohnungen im Haus werden übrigens vermietet. Wenn Sie sich auf der Terrasse stehend umdrehen, werden Sie das Meer mit der Bucht von Maenporth erblicken, wenn auch nur durch die Äste der Bäume. Auf dem Weg zurück zum Eingang entdecken Sie die Reste einer Grotte und eines Gewächshauses, das der Aufzucht tropischer Pflanzen diente .