Geschichtliches

Das Anwesen wurde von der Quäker-Familie Fox Anfang des 19. Jahrhunderts als Sommerwohnsitz gekauft. Robert Were Fox (1789-1877) war ein bekannter Geologe und Philosoph. Er veröffentlichte einige wichtige naturwissenschaftliche Arbeiten, z.B. über Temperaturen im Inneren der Erde. Er entwickelte außerdem nautische Instrumente und experimentierte mit der Akklimatisierung fremder Pflanzen in unseren Breiten. Ihm wird zugeschrieben, über 300 Pflanzenarten eingeführt zu haben. Robert Were Fox war übrigens auch mit Alexander von Humbold gut befreundet. Er heiratete Maria Barclay, und sie hatten drei Kinder: Anna Maria, Barclay and Caroline.
Der Sohn Barclay trat in die Fußstapfen des Vaters. Er veranlasste die Vergrößerung des Hauses und die Erweiterung des Parks. Er ließ außerdem den Hauptweg auf der Nordseite des Anwesens anlegen, der vom Pförtnerhaus zum Haus führt.
Die Tochter Maria schrieb ein Tagebuch, in dem viele bekannte Persönlichkeiten der Zeit, z.B. John Stuart Mill, John Sterling and Carlyle Erwähnung fanden. Das Tagebuch ging nach ihrem Tod fast komplett verloren; nur ein Band blieb erhalten. Später wurde er veröffentlicht und fand in literarischen Kreisen hohe Anerkennung.
Leider musste das alte Haus abgerissen werden, weil es zu verfallen war. An derselben Stelle ließ Waldo Trench Fox 1935 das heutige Haus bauen. Neben der Terrasse an der Vorderseite des Hauses sieht man die Reste eines ehemaligen Gewächshauses, in dem subtropische Pflanzen großgezogen und gezüchtet wurden, und die einer Grotte. Die umfangreiche Sammlung subtropischer Bäume und Sträucher schließt Originalzüchtungen früherer Rhododendren ein, gezüchtet von Barclay Fox und Mr. Smith, einem seiner Gärtner. Der wunderschöne Rhododendron'Penjerrick Cream' wurde zum Beispiel hier gezüchtet. Es gibt außerdem riesige Exemplare australischer Baumfarne (Dicksonia antarctica), wobei einige von ihnen bis acht Meter groß sind. Man findet auch große Gruppen Bambus, viele Kamelien, Azaleen und sehr alte, ausgewachsene Bäume.
Janet M.K. Fox hat ihr Anwesen dem National Trust vererbt, zusammen mit einer bedeutenden finanziellen Zuwendung. Leider hat man dieses großzügige Geschenk abgelehnt. Seitdem wird der Park von ihrer Tochter Rachel Morin geführt. Sie ist die Großgroßgroßgroßnichte von Robert Fox.
Informationen von Rachel Morin